Bei Ausbruch des Österreichisch-Türkischen Krieges (1737–1739) war Niš eine türkische Grenzfestung und die erste Bastion der Verteidigung gegen Österreich. Zu Beginn des Krieges eroberte die österreichische Armee mit Hilfe der serbischen Volksmiliz Niš, doch die Türken eroberten es bald zurück. Im Zuge der Kriegsvorbereitungen erstellte der Österreichische Kriegsrat Karten der Festung Niš mit ihrer Infrastruktur und Umgebung, um die Festung schnell effektiv belagern und einnehmen zu können. Die beste Darstellung von Niš wird auf Karten aus dem Jahr 1737 präsentiert, die sich im Österreichischen Staatsarchiv – Kriegsarchiv in Wien befinden und im Rahmen des Projekts „Vergangenheit bedeutet Zukunft“ präsentiert werden. Neben seiner strategischen und militärischen Bedeutung war Niš ein wichtiger Handelsknotenpunkt auf dem Weg vom Norden nach Sofia, Istanbul und Thessaloniki.
Es blieb kurze Zeit unter österreichischer Herrschaft und mit dem Frieden von Belgrad am 18. September 1739 wurde Niš ein integraler Bestandteil des Belgrader Pashaluk.
Die Festung von Niš wurde in dieser Form (heutige Mauern) im zweiten und dritten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts nach dem Entwurf osmanischer Ingenieure rekonstruiert.
- Präsentation von Karten von Niš aus dem Jahr 1737 (gescannt aus dem Österreichischen Staatsarchiv – Kriegsarchiv in Wien)
- Präsentation des Kupferstichs: Niš im Jahr 1737 (Historisches Archiv in Niš)
- Grafische und beschreibende Interpretation von Karten
- Präsentation historischer Fakten über Niš und Serbien im 18. Jahrhundert
– Interaktive Präsentationen/Vereine über das kulturelle und historische Erbe von Niš (für Besucher Preise für richtige Antworten)