Das ENGIE-Projekt zielt darauf ab, Mädchen zum Studium der Geowissenschaften und Geoingenieurwesen zu ermutigen und das Interesse von Mädchen im Alter von 13 bis 18 Jahren für das Studium der Geowissenschaften und verwandter Ingenieurdisziplinen zu wecken. Da Berufsentscheidungen in der Regel in diesem Alter getroffen werden, soll durch das Projekt eine Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit in den Bereichen dieser Disziplinen erzielt werden.
Das Projekt wird durch mehrere Aktivitäten mit unterschiedlichen Zielen umgesetzt:
1. Interesse wecken
2. Steigerung des Interesses junger Mädchen an Geowissenschaften und Geoingenieurwissenschaften
3. Gleichstellung der Geschlechter
4. Verbesserung der Geschlechtergleichstellung in den Bereichen dieser Disziplinen
Das allgemeine Muster der Geschlechtergleichheit in der Geologie, insbesondere im Bereich der Mineralienexploration und -ausbeutung, ist entschieden unausgewogen. Sie ist in fast allen Bereichen der Unternehmenscluster, in der Gesellschaft und im Berufsleben sowie in Bildung und Forschung mehr oder weniger von Männern und stabilen Männerstereotypen geprägt. Studien bestätigen jedoch, dass vielfältige Teams kreativer und innovativer sind.
Entwicklung einer Strategie zur Sensibilisierung und Etablierung eines internationalen Netzwerks für die Zusammenarbeit zwischen Stakeholdern
Zu diesen Maßnahmen gehören familienwissenschaftliche Veranstaltungen, Outdoor-Programme, schulische Wissenschaftsclubs, Minenbesuche, Mentoring-Programme, internationale Studentenkonferenzen, Veröffentlichungs- und Auszeichnungsmöglichkeiten, Sommerkurse für Lehrer, die Geologie in ihrem Fach (z. B. Geographie) unterrichten, und die Entwicklung von Lehrmaterialien.
Die Serbische Geologische Gesellschaft ist zusammen mit der Europäischen Föderation der Geologen Partner bei der Umsetzung des ENGIE-Projekts.