Mikroben und Pflanzen im Kampf gegen „ewige“ Chemikalien

Haben Sie sich jemals gefragt, warum manche Jacken und Schuhe wasserdicht sind oder warum Popcorn in der Mikrowelle nicht klebt? Die Antwort liegt in einer Gruppe von Verbindungen, die Per- und Polyfluoralkylverbindungen, kurz PFAS, genannt werden. Diese Verbindungen sind künstlich hergestellt und haben dank der Tatsache, dass sie eine der stärksten kovalenten Bindungen (Kohlenstoff-Fluor-Bindung) enthalten, ein breites Anwendungsspektrum wie Telekommunikation, Kosmetik, Textilindustrie usw. gefunden. Andererseits macht die Kohlenstoff-Fluor-Bindung diese Verbindungen äußerst resistent gegen biologischen Abbau, sodass sich die Frage stellt: Was passiert mit Produkten, die PFAS enthalten, wenn wir sie nach Gebrauch wegwerfen?

Leider reichern sich solche Produkte in der Umwelt an, so dass es nicht verwunderlich ist, dass PFAS-Verbindungen heutzutage den unpopulären Namen „ewige“ Chemikalien erhalten. Darüber hinaus haben zahlreiche Studien gezeigt, dass die Exposition gegenüber PFAS-Verbindungen mit negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit verbunden ist.

Ein interdisziplinäres Expertenteam rund um die Projekte PFAStwin (GA 101059534, finanziert von der Europäischen Forschungsagentur) und PhytoPFAS (Nr. 6684, finanziert vom Wissenschaftsfonds der Republik Serbien) führt Forschungen durch, die gezeigt haben, dass innovative wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen Ansätze können helfen, Probleme „ewiger“ Chemikalien zu lösen.

Im Rahmen unserer interaktiven Installation haben Besucher die Möglichkeit, in das Reich der Mikroorganismen zu reisen und ihre unglaublichen Möglichkeiten im Bereich der Bioremediation von PFAS-Verbindungen kennenzulernen, aber auch einen Blick in einen innovativen Garten zu werfen, der die Kraft der Pflanzen nutzt zur Entgiftung von Böden, die durch perfluorierte Verbindungen verunreinigt sind.

Autoren: Kristina Kasalica, wissenschaftliche Mitarbeiterin (ICTM); Natalija Petronijević, Forschungspraktikantin (UBFC); Dr. Branka Lončarević, wissenschaftliche Mitarbeiterin (ICTM); Dr. Nicoleta Lugonja, Senior Research Fellow (ICTM); Dr. Kristina Joksimović, wissenschaftliche Mitarbeiterin (ICTM); Ph.D. Itana Nuša Bubanja, Doktorandin und leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin (FFHUB); Dr. Ana Medić, Assistenzprofessorin (MFUB); Dr. Lidija Izrael Živković, außerordentliche Professorin (MFUB).

 

 

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